Betroffenes Quartier sagt mit 55% NEIN |
Keine Verkehrsschneise durch die Neufrankengasse!
Gegen die Aufwertung des Langstrassen-Quartiers
Für den Erhalt von günstigem Wohn- und Lebensraum
Nein zum Abriss von 20 Wohnhäusern
Gegen die Vertreibung und soziale Umschichtung
Für den Schutz der gewachsenen Quartier- und Bevölkerungs-strukturen
Keine Steuergelder in Millionenhöhe für Abfindungen und Strassenbauten
Für weniger statt noch mehr Autoverkehr
Kein Sachzwang wegen einem Märlitram
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Direktbetroffene überstimmtMit Enttäuschung hat der Verein Neufrankenschneise Nein von der gesamtstäditschen Annahme der Baulinienrevisionsvorlage Kenntnis genommen. Offenbar ist es dem Referendumgskomitee nicht gelungen, ihre Kritik über den betroffenen Kreis hinaus zu den Stimmberechtigten zu tragen. Das Ergebnis in den nicht von der Vorlage tangierten Stadtkreisen widerspiegelt im wesentlichen den Parolenspiegel der Parteien. Auch das wider besseren Wissens versprochene Tram dürfte in den anderen Stadtkreisen Wirkung gezeigt haben. QuartierbewohnerInnen sagen NEIN
Anders im direkt betroffenen Kreis 4/5. In diesem tradionell linksgrün abstimmenden Stadtkreis haben die SchneisengegnerInnen trotz der Ja-Parole von SP und Grünen punkten können. Der Nein-Ueberschuss in Aussersihl zeigt ein Unbehagen über eine von oben verordnete Stadtplanung ohne Einbezug der Direktbetroffenen und auch Skepsis gegenüber der von der Stadt vorangetriebenen Aufwertungspolitik im Langstrassenquartier. Der Verein Neufrankenschneise Nein sieht sich in seinem Widerstand durch das Ergebnis im Quartier bestätiot. Die städtische Politik wird weiterhin von uns hören.
Erneue RechtsunsicherheitDer Stadtrat hat vor der Abstimmung erklärt, dass in absehbarer Zeit weder mit dem Bau der Strasse und noch des Trams zu rechnen ist. Damit bleibt vom heutigen Abstimmungssonntag ein doppelt ernüchterndes Fazit:
- statt der bisherigen ist eine neue Gruppe von LiegenschaftenbesitzerInnen von planerischer Ungewissheit und Rechtsunsicherheit betroffen;
- einziger Gewinner ist die SBB, die für ihr Areal an der Brauerstrasse eine Enteignungsentschädigung in Höhe von 12 Millionen Steuerfranken erhält, unabhängig davon ob die Neufrankenschneise je gebaut wird.
Zürich, 30. November 2008 Für den Verein Neufrankenschneise NEIN Niklaus Scherr, Gemeinderat
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Das Kreis-4-Fähnlein der sieben Aufrechten: Nein zur Vorlage NeufrankengasseSieben amtierende und ehemalige Kreis-4-Politiker von links bis rechts haben sich zu einem "Fähnlein der sieben Aufrechten" verbündet, um miteinander den Zürcher Stimmberechtigten ein Nein zur Baulinienrevision Neufrankengasse zu empfehlen. - Eine 30 Meter breite Autobahnzubringer-Schneise durch das Langstrassequartier löst hier kein Verkehrsproblem, sondern zerstört dessen typische Wohn-und Gewerbestruktur.
- Solche Baulinien auf Vorrat ohne Projekt - hier betrifft es 19 Häuser mit preisgünstigen Wohnungen und Gewerberäumen - bestrafen die langjährigen seriösen Grundeigentümer und fördern die Bodenspekulation.
- Das Langstrassequartier ist ein vitaler Teil von unserer Stadt und benötigt am 30. November mit diesem Nein die solidarische Unterstützung der Zürcherinnen und der Zürcher.
Das Fähnlein der sieben Aufrechten: - Hans Bachmann, FDP, Gemeinderat
- Bruno Garzotto, SVP, Gemeinderat
- Bruno Kammerer, SP, ex-Gemeinderat
- Placid Maissen, CVP, ex-Gemeinderat
- Niklaus Scherr, AL, Gemeinderat
- Robert Schönbächler, CVP, Gemeinderat
- Otto Singer, CVP, ex-Kantonsrat
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